Die Logik hinter Versicherungen

Wie funktionieren Versicherungen?

Entgegen der weit verbreiteten Meinung, Versicherungen seien reine Geldmacher, sind Versicherungen vor allem ein Stabilisator in der Wirtschaftslandschaft. Das Konzept, welches dem Abschließen von Versicherungen zugrunde liegt, ist leicht erklärt, wenn man mit ein wenig Fachwissen an die Betrachtung herangeht. In der Bundesrepublik Deutschland sind auf die folgende Art und Weise im größeren Stil beispielsweise die Renten- und Krankenversicherungen organisiert.

Um das Prinzip zu veranschaulichen, beginnen wir also zunächst mit den Käufern von Versicherungen, folglich den Versicherten. Sie sehnen sich danach, im Schadensfalle von der Gemeinschaft einen Geldbetrag zu erhalten, um den Ausfall, also den entstehenden Schaden, kompensieren zu können. Bei dem Ausfall kann es sich zum Beispiel um die Beschädigung eines Automobils, einer Immobilie oder sogar um eine Schädigung des menschlichen Körpers handeln.

Damit überhaupt ein Budget besteht, mit dem solche Schäden finanziell behoben werden können, sofern das überhaupt im Rahmen des Möglichen liegt, verlangen die Versicherungen die sogenannten Versicherungsprämien.

Versicherungsprämien werden im regelmäßigen Turnus, gewöhnlich monatlich, an die Versicherungen aus den Privatvermögen der Versicherten entrichtet. Die Beiträge sind in Relation zur anfallenden Summe bei einem Schadensfall gering, doch vor allem sind sie kalkulierbar. Wer weiß, dass er bei Beschädigung eines persönlichen Gegenstandes eine Hilfsleistung von der Versicherung erhalten wird, ist eher gewillt, einen festen Beitrag zu leisten, sodass das Schadensrisiko verschwindet. Ständig einen Geldbetrag auf dem eigenen Konto für schlechte Tage aufbewahren zu müssen, ist für viele alleine schon mental anstrengender als die Tatsache, jährlich einen Fixbetrag an Versicherungen aufzubringen, um ein Leben lang im Ernstfall die Versicherung zur Seite stehen zu haben. Derart simpel ist die Grundstruktur einer Versicherung.